Wir schaffen das!

Wir schaffen das!

2021

Arno, jetzt ist aber Schluss. Lisa ist doch erst seit einem Jahr weg. – Ach ja, stimmt. – Und zügele bitte dein Mundwerk etwas. – Wieso denn, Mutter? Du hörst doch selbst, dass es ihr nicht passt, dass ich hier den Hof übernehme. – So habe ich das doch gar nicht gemeint. – Ich habe dich sehr gut verstanden. – Junge, nun vergreife dich doch nicht schon wieder im Ton und entschuldige dich bei Antje. – Ha, ich mich entschuldigen? Soll meine Schwiegermutter erst einmal ihre Gedanken sortieren.

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Sag mal, Lisa kommt aber doch zur Hochzeit, oder? – Sie hat geschrieben, dass sie kommen will. – Ja, und was auf der Karte stand, klang so, als wenn Lisa gar nicht glücklich ist. – Jetzt hör aber auf zu jammern. Wir feiern hier bald eine Hochzeit. Wie kann man sich denn dann so anstellen?

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Aber Kind, du musst dich doch nicht schämen, weil du wieder nach Hause kommst. Aber was ist denn genau vorgefallen zwischen Achmed und dir? – Die ersten Monate war er eigentlich sehr lieb zu mir. Und er hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Geld hast er mehr als genug. Aber was nützt mir ein Mann mit viel Geld, wenn ich mich dort nicht wohl fühle.

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Kannst du mir bitte sagen, was das hier für Kontoauszüge sind? – Auszüge? Was denn für . . . Wo hast du die her? Das geht dich nichts an. – Das geht mich nichts an? Es handelt sich hierbei doch wohl um ein Konto von dir, von dem ich nichts weiß. Und dieses Konto besteht schon weit Jahren.

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Was ist denn los? Wieso bist du so nervös? – Hier passiert was, Heinrich. Und du bist der Einzige, mit dem ich darüber sprechen kann. – Was hast du denn? Klappt was mit dem Hochzeitsfest nicht? – Es gibt Tage im Leben, da kommt einfach alles zusammen, so als hätte sich alles gegen dich verschworen.

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Warum du schickst mich immer weg von hier? Ich habe solange verzichten müssen auf meine Papa und ich möchte kennen lernen Bauernhof. – Francesco, du kannst hier nicht einfach so herkommen. Das habe ich dir schon gestern gesagt. – Ooch, warum nicht? Ich möchte kennen lernen ganze Familie, bitteschön.

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Mann eh, nun hört doch endlich auf. Es steht doch schon seit einem Jahr fest wie es mit den beiden Höfen weitergehen soll. Und nun an eurem Hochzeitstag fangt ihr an zu kibbeln. – Kibbeln? Wieso ist der Hof noch nicht überschrieben worden, Schwiegervater? – Mensch, das kann doch immer noch gemacht werden. Montag, Dienstag oder nächsten Monat, es kommt doch nicht auf den Tag an.

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Hier findet keine Trauung mehr statt. – Waas? Wieso das denn nicht? – Tja, die beiden sind eben doch nicht so glücklich miteinander wie es zunächst den Anschein hatte. Und du Lisa, warte es ab. Deine Mama hat schon alles in die Wege geleitet, damit zumindest du hier auf unserem Hof glücklich wirst.

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Ach, ist das vielleicht unsere Patientin? Ich müsste dann eigentlich auch noch Antje und Ludwig Kleen sprechen. – Oh, das tut mir leid, Scusare. Mussten beide leider zu eine wichtige Termin. Ich pflegen Großmutter Liselotte. Ich, Francesco. – Äh, wer sind sie denn? – Francesco, ich bin Malheur Nummer Zwei.

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Hach, ach so, ja nun, was soll ich dazu sagen? Wir werden alle nicht jünger, Frau Kleen. Und auf eine gründliche Untersuchung hab ich bewusst verzichtet. – Ach, sie untersuchen die Frauen ansonsten erst einmal? – Na, hören sie mal. Das ist doch meine Pflicht, bevor ich Entscheidungen treffe.

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Dann lass uns die Hochzeit jetzt auch nicht länger verschieben. Am besten heiraten wir gleich nächsten Monat. – Oh ja, und dann wird solange gesoffen, dass wir die Kühe tanzen sehen. – Ludwig, ich verstehe nicht, dass du so ruhig bleibst. Wie kann Lisa einfach so auf alles verzichten? Und das so plötzlich? – Kannst du dich denn gar nicht mit dem Gedanken anfreunden? Wir als deine neuen Kinder?

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Hinten von links: Wilfried Boms, Hagen Leuschner, Wolfgang Arretz, Thomas Nellen, Thomas Wenders, Christoph Zeletzki, Markus Arretz. Mittlere Reihe von links: Jörg Tissen, Martina Voirin, Hanni Hasenau, Heinz-Josef Köhler. Vorne von links: Gudrun Heidenfels, Ulrich Leusch, Ingrid Flöth.

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