Wir schaffen das!

Wir schaffen das!

2021

Mein guter Friedrich. Zu deinem Wiegenfeste wünsche ich dir . . . – Red nicht, gibt her, was du hast. Oh , eine Meerschaumspitze. Donnerwetter, bist du nobel. – Sie hat einen kleinen Sprung: da hat sie meine Frau für die Hälfte gekriegt. Ich soll dir’s aber nicht sagen.

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Santo Dio, da ist er ja! – Du hier, Coletta! Woher weißt du denn, dass ich hier bin?. – Oh, ich weißen alles! Maledetto, du hast mir angeschwindelt. – Nicht so laut. – Doch laut, sehr laut. Du haben gesagt, du wohnen in einer Hotel, und du sein in dieser Villa eingemietet.

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Und hier die schönen Handschuhe für unseren Chauffeur. – Aber, das sind doch Boxhandschuhe. – Ach, so sehen Boxhandschuhe aus. – Was sagst du? – Ich sagte: Siehste, Hecht, so sehen Boxhandschuhe aus. Er hat noch nie welche gesehen.

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Ja, sehen sie, gnädige Frau, wenn ich ihnen das jetzt so rund heraus sage, bekommen sie vielleicht einen Mordsschreck. Man stellt sich die Angehörigen meiner Berufsklasse sehr häufig als Rowdies und Flegel vor. – Verschweigen werden sie das aber nicht können. – Ich bin der bekannte Meisterboxer Friedrich Breitenbach.

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Hoch, der Sieger, hoch! – Dank euch allen, danke, danke! Ich bin gerührt. Zu Tränen gerührt. Kinder, es war ein großer Tag. Der größte meines Lebens. Adelheidchen, das hättest du miterleben müssen, als ich in den Ring trat.

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Ich muss jetzt mal in die Küche. – Mutter, willst du mir nicht die vierhundert Mark geben? – Papa hat doch gesagt, du sollst warten, bis er zurückkommt. – Dann ist es zu spät.

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Was hat er denn? Sie, was machen sie da? – Nichts, nichts! Kochen sie nur ruhig weiter. – Jawohl, ich koche weiter. Das imponiert mir gar nicht! Meinetwegen können sie sich auch die Hosenbeine umkrempeln, verstanden? – Hupp, was war denn das? – Ein kleiner Solarplexus. – So sieht ein Perplexus aus! Ein gemeiner Kerl. – Wollen sie jetzt zugeben, dass sie meinen Namen missbraucht haben? – Ich gebe überhaupt nichts zu.

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So, hier oben lass ich sie so schnell nicht wieder herunter, das schwöre ich ihnen. – Lieber Friedrich, dem großen Meisterboxer – diesen Pokal. Prost! – Na, die Marmelade ist richtig!

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Wipperling, du siehst aus wie ein fliegender Wursthändler. – Hecht, setze eine trauernde Miene auf, ich habe mich vor zehn Minuten umgebracht. Ich bin tot. – Biste übergeschnappt? – Im Gegenteil, so vernünftig war ich noch nie. Für meine Alte weile ich nicht mehr unter den Lebenden.

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Santo Dio, haben ich dir vermaledeiten Schuft endlich erwischen. Oh, sie seien ja gar nicht du! – Die hat eine merkwürdige Aussprache. Mit wem habe ich das ausländische Vergnügen? – Oh, sie kannen mir nicht? Ick sein doch die Coletta Corolani. – Keine Ahnung. – Ick bin einer berühmte Tänzerin.

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Na, Adelheidchen, willste einen Spaziergang machen? – Jawohl! Zum Rechtsanwalt. Ich lasse mich scheiden! – Ach nee, dazu hätte ich wohl mehr Ursache als du. – Das setzt allem die Krone auf. – Nette Sachen sind das, hinter die ich gekommen bin. – Was soll das heißen? – Einen reizenden Jungen hast du in die Welt gesetzt.

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Hinten von links: Wilfried Boms, Jakob van Heesch, Sebastian Arretz, Christian Hasenau, Ingrid Flöth, Gregor Huben, Wolfgang Arretz, Markus Arretz, Heinz-Josef Köhler, vorne von links: Hanni Hasenau, Gabi Jansen, Judith Hensler, Martina Voirin, Sonja Borger, Thomas Nellen.

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