Wir schaffen das!

Wir schaffen das!

2021

Halte den Schnabel, Alois. Du bist schließlich auch darauf hereingefallen. – Wir sind es alle, Oma, und deshalb wollen wir jetzt auch gar nicht mehr böse sein. Im Gegenteil. Keiner ist froher als ich, dass Heidi ungebunden ist. Oder gibt es vielleicht doch einen? – Nein, Klaus, es gibt keinen – außer dir.

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Halte den Schnabel, Alois. Also, was ist jetzt los? Warum weist uns Herr Knorbel aus dem Haus? – Weil er Platz für sich und seine Geliebte braucht. – Eine Geliebte hat er, dieser alte Knacker? Doch nicht etwa dieses junge Gänschen? Viel zu mager für diesen Fettkloß. Er erdrückt sie ja, wenn er mit ihr . . . wenn er mit ihr . . . Da war doch noch was?

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Sollte ich mir das noch länger mit anhören, Alois? Während Oma und ich uns selbstlos aufopfern und für unser Recht kämpfen, tust du dich mit diesen Leuten zusammen und feierst Orgien mit ihnen . – Du solltest dich schämen, Alois. Und du auch, Klaus. Dafür hat man nun stundenlang auf dem Brillenrand gehockt.

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Dann wollen wir doch mal. Das hätte ich auch nicht gedacht, dass ich in meinem eigenen Haus auf einer Liege pennen muss. Das ist ein bisschen knapp. Da muss ich mich ja zusammenrollen wie ein Rollmops. Das ist aber auch ein wenig niedrig. - Mein Gott, hast du mich jetzt erschreckt, Heidi. Ein Teufelsding ist das. Wie ein Dompteur komme ich mir vor, der einer alten Kuh einen Handstand beibringen möchte.

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Huch, ein nackter Mann! – Was wollen sie denn schon wieder; Frau Mitesser? Dieses Zimmer hier ist für den Rest der Nacht tabu. – Wenn man mal muss, dann muss man mal. – Du lieber Himmel. Sie waren doch vorhin über eine Stunde auf dem bewussten Örtchen. – Da habe ich aber nicht gemusst. – Dann gehen sie in Dreiteufelsnamen. Vielleicht gibt es dann endlich Ruhe.

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Ja, aber woher hast du das blaue Auge, Alois? – Ich . . . ich . . . ich habe mich an einem Jumbo-Jet gestoßen. – Rede keinen Quatsch. Woher stammt es wirklich? – Also gut: Es stammt von Maria, weil ich versucht habe . . . Verdammt, ich bin euch doch keine Rechenschaft schuldig.

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Aber mir bist du sie schuldig, du alter Wüstling! Hast wohl deine Finger nicht bei dir behalten können, du verhinderter Play-Boy, was? Dafür hat sie dir eins aufs Auge gegeben. Richtig so. Und woher hast du dein zweites blaues Auge? – Wieso, ich habe doch nur eins. – Aber nicht mehr lange!

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Aber vielleicht könnte ich vernünftig mit diesen italienischen Heißspornen reden und ihnen die ganze Situation erklären. Auf eine Frau werden sie vielleicht hören. – Würdest du das wirklich für mich tun, Heidi? Du bist ein wahrer Engel. Ich möchte dich am liebsten dafür küssen. – Lass es lieber bleiben, Papa. Du weißt, wie solche Versuche bei dir enden. Zwei blaue Augen hast du schon – und mehr besitzt du nicht.

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Melanie, mein Gott, wie kommst du denn nach Lido Makkaroni? – Mit dem Flugzeug natürlich. Und was suchst du unter dem Tisch? Ist dir dein Gebiss hinuntergefallen? Komm endlich heraus, du alter Sünder, damit ich dir die Flügel stutzen kann. – Nicht nur die Flügel, Melanie, ganz andere Körperteile musst du ihm stutzen, diesem Weiberhelden.

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Und bei uns sind ja auch alle Klarheiten beseitigt. Wollen wir es den Jungen nicht gleichtun? – Gern, Fritz. Und verzeih mir, dass ich an deiner Treue zweifeln konnte. – Ich verzeihe es dir. Dafür habe ich jetzt einmal gut. Untersteh dich!

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Ah, da ist ja das Miststück, das anderen Frauen die Männer wegnimmt. Schämen sie sich denn gar nicht? Gibt es nicht genügend Unverheiratete, an die sie sich heranmachen könnten? Spekulieren sie etwa auf sein Geld? Nichts wird ihm bleiben, wenn wir uns getrennt haben.

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Von links: Christian Hasenau, Stefanie Puyskens, Ingrid Flöth, hinten Michael Wolters, vorne Hanni Hasenau, Martina Voirin, Thomas Nellen, Judith Hensler, Anne Holtschoppen, Wolfgang Arretz, Sebastian Arretz, vorne liegend Heinz-Josef Köhler.

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