2019

2019

Ehrensache

2018

2018

Die Gedächtnislücke

2017

2017

Oma Mina klärt den Fall

2016

2016

Mumpitz um Mitternacht

2007 – Die Tasse auf dem Kopf

Theaterstück für Kinder ab vier Jahren von Jörg Wolfradt

Nach einem verregneten Picknick bleibt eine Tasse auf dem Kopf liegend am Waldrand zurück. Die neunmalkluge Pfützenlibelle will wissen, was für eine Tasse sie denn sei: Kaffeetasse, Teetasse, Milchtasse oder Kakaotasse. Darüber hat sich die Tasse auf dem Kopf noch nie Gedanken gemacht. Die alte Maulwurfsgrille hat eine Idee. In die Tasse hinein schauen müsse man. Doch die Tasse ist vom Regen ausgespült und die Enttäuschung ist groß. Dann aber weiß der Grashüpfer die verblüffend einfache Antwort auf die Frage nach dem Namen der Tasse. Das phantasiereiche und nachdenkliche Stück zum Thema Selbstfindung macht auch für kleine Kinder deutlich, dass es auf viele Fragen oft ganz einfache Lösungen gibt und es für alles und für jeden einen Platz in der Welt gibt.

 

 

Personen und ihre Darsteller:

 

 

 

2008 – Die dumme Augustine

Ein Theaterstück für Kinder von Otfried Preussler

Die dumme Augustine, Gattin des im Zirkus auftretenden dummen August und Mutter von Guggo, Gugga und Guggilein, träumt davon, auch einmal im Zirkus als Clown auftreten zu können. Stattdessen muss sie den anstrengenden Haushalt führen. Ihr Vorschlag, sich sowohl Job als auch die Arbeit im Haushalt und mit den Kindern zu teilen, stößt beim Ehemann auf blankes Unverständnis und Hohn. Als der dumme August an Zahnschmerzen leidet und seinen Auftritt verpasst, nutzt Augustine ihre Chance, springt ein und meistert diese Aufgabe auch prompt mit Bravour. Von da an teilen sich Vater und Mutter Haus- und Zirkusarbeit, denn der dumme August erkennt sofort, dass er seine Frau extrem unterschätzt hat.

 

Personen und ihre Darsteller:

 

 

 

2009 – Das kleine Känguru und der Angsthase

Ein Theaterstück für Kinder von Paul Maar

Das kleine Känguru hat immer etwas vor. Gemeinsam mit seiner besten Freundin, der Springmaus, packt es den großen Abenteuerkoffer und hüpft hinaus in die weite Welt. Es soll seiner Mutter einen Strauß mitbringen, aber wo findet man so einen großen Vogel? Oder hat die Känguru-Mutter vielleicht nur einen Blumenstrauß gemeint? Auch zum Geburtstag möchte das kleine Känguru seiner Mutter nur das Beste schenken, einen Geburtstagskuchen mit Waldhimbeeren. Also macht es sich zusammen mit der Springmaus, dem Angsthasen und der Schlabberschlange auf Himbeersuche.

 

 

Personen und ihre Darsteller:

 

 

 

2010 – Daniel im Traumland

Theaterstück für Kinder von Anne Hassel

Daniel ist ein Angsthase. Deshalb versteht er nicht, dass ausgerechnet er von Träumling eines Nachts besucht wird. Dieser bittet ihn um Hilfe, denn der Drache Rumus und die Riesengroßmutter haben den Schlüssel zum Traumland gestohlen, so dass kein einziger Traum mehr zu den Menschen geschickt werden kann. Träumling traut sich nicht, allein zu ihnen zu gehen – Daniel soll ihm helfen, da dieser bis jetzt alle Abenteuer in seinen Träumen bestanden hat.

 

 

Personen und ihre Darsteller:

 

 

 

2011 – Ophelia und die Schublade

vom verlorenen Glück

Ein Dachbodenmärchen von Ulrich G. Engelmann

Ort der Handlung ist ein Dachboden voll mit altem Gerümpel und wieder lebendig werdenden schönen Erinnerungen. In diesem Märchen erleben die Kinder Marlies und Fiete die Kinderwelt ihrer Oma. Der Dachboden wird wieder zum Königreich Plunderland. Das Sofa wird zum Schloss, in dem König Fritzchen vom Hohen Sofa zusammen mit seiner Tochter Prinzessin Kartoffelsack lebt. Der Kleiderschrank wird zur dunklen Eichenburg, das finstere Zuhause des „bösen“ Zauberers Zaramba. Und die Kommode wird zur Zufluchtsstätte für verwandelte Kindermäuse und gestiefelte Kätzchen.

Alle in Plunderland sind auf der Suche nach einer geheimnisvollen Schublade, von der man nur weiß, dass man nicht weiß, wo sie ist und wie man sie öffnet. Was man sicher zu wissen glaubt ist, der Zauberer Zaramba besitzt sie und in ihr ist das verlorene Glück zu finden.

Doch was ist das „verlorene Glück“? Für jeden scheint es etwas anderes zu bedeuten. Auf der Suche nach der Schublade vom verlorenen Glück ist so manches Abenteuer zu bestehen und längst nicht alle Bemühungen führen zum gewünschten Erfolg.

In modernen Zeiten verhalten sich auch Prinzessinnen nicht so, wie man es in „normalen“ Märchen erwartet. Dazu gibt es Lachen, Weinen, Freude, Entsetzen, Zorn, Liebe, Böses und viel Spannung. Und erst fast ganz zum Schluss, als alles ausweglos und verfahren erscheint, hilft die gute Fee Ophelia, die niemand ist, als unsere Oma. Alles kommt zum guten Ende, aber anders als erwartet. Denn das verlorene Glück ist . . . etwas Wunderbares.

 

 

Personen und ihre Darsteller:

 

 

 

2012 – Das kleine Ich bin ich

Ein Theaterstück für Kinder frei nach dem gleichnamigen Buch

von Mira Lobe / Susi Weigel

Das kleine Ich-bin-ich ist ein kleines, nicht näher bestimmbares, buntes Tier, das auf der Suche nach seiner Identität ist. Das bunte Tier spaziert über eine Blumenwiese und trifft einen Frosch. Der Frosch möchte wissen, was für ein Tier es ist. Das kleine Ich-bin-ich weiß keine Antwort. Verzweifelt tragt es nun verschiedene andere Tiere (Pferd, Fische, weiße Vögel, Nilpferde, Papageien, Hunde), ob jemand wisse, wer es sei. Doch keiner weiß es. Das kleine Ich-bin-ich fragt sich schließlich: „Ob’s mich etwa gar nicht gibt?“ Plötzlich trifft es die Erkenntnis wie ein Blitz. Das bunte Tier erkennt: „Sicherlich – gibt es mich – Ich bin ich!“ Das kleine Ich-bin-ich freut sich und gibt seine Erkenntnis sogleich an alle anderen Lebewesen weiter.

 

 

Personen und ihre Darsteller:

 

 

 

2013 – Grün und Blau im Silberland

Märchen von Christiane Cavazzini

Als über Nacht das Silbermehl des Müllers gestohlen wird, haben die Bürger des Silberlandes noch keine Ahnung, was Prinzessin Silberline und ihnen dadurch passieren kann. Der Bäcker braucht doch das Mehl, um die Silberhörnchen zu backen. Denn nur dadurch behält die Prinzessin ihr silbernes Haar. Der Bürgermeister macht sich auf die Suche nach den Dieben und bis dahin müssen sich der Lehrling und er Malermeister Pinsel etwas einfallen lassen. Doch was ist das für ein Land, in dem die Menschen Silberhörnchen essen und warum sind „Grün und Blau“ aus dem Kunterbuntland überhaupt hier?

 

 

Personen und ihre Darsteller:

 

 

 

2014 – Florino oder Das Schneeglöckchen,

das nicht blühen wollte

Ein Theaterstück für Kinder von Carolin Jelden

Florino Klinge-Ling ist ein Schneeglöckchen und deshalb wird es von Mutter Erde auch jedes Jahr als erste geweckt. Dabei würde es so gerne länger schlafen – anstatt müde in der Kälte stehen zu müssen. Dieses Jahr ist es noch derartig schlaftrunken und tollpatschig, dass es versehentlich Rosalie von Grazia-Duftonia weckt, die schöne aber etwas eingebildete Rose. Für sie klingt das geradezu paradiesisch. Ganz alleine und als erste blühen zu dürfen, ohne alle Konkurrenz. Sie tauscht mit Florino schnell den Platz und erfriert fast ganz im Schnee. Florino hat ein recht schlechtes Gewissen und versucht, alles wieder in Ordnung zu bringen. Besonders geschickt ist es leider nicht und macht darum alles immer schlimmer. Schließlich verliert es auch noch seinen Blütenhut. Gerade als es entdeckt, dass es möglicherweise ganz nett wäre, ein Schneeglöckchen zu sein – solange Karla Krokus neben ihm blühen dürfte. Ob es jetzt zu spät ist?

 

 

Personen und ihre Darsteller:

 

 

 

2015 – Von der Schnecke, die wissen wollte,

wer ihr Haus geklaut hat

nach dem Kinderbuch von Barbara Vries

Wie kann die Schnecke bloß ihr Haus verlegen? Nach dem Bad vermisst die Weinbergschnecke ihr Haus. Geklaut? Sie geht auf die Suche. Die Ameise braucht kein Haus. Der Vogel noch weniger. Weder Maus noch Eichhörnchen, weder Spinne noch Hund, weder Biene, Kuh noch Katze. Und schon gar nicht die Nacktschnecke. Schließlich findet sie ihr Haus unter einem Löwenzahnblatt. Und sie schließt sich in ihr gemütliches Haus ein und schämt sich ein bisschen, dass sie unter dem falschen Blatt nachgeschaut hatte.

 

 

Personen und ihre Darsteller: