Es fährt kein Zug nach Irgendwo

Es fährt kein Zug nach Irgendwo

2022

Es fährt kein Zug nach Irgendwo

Es fährt kein Zug nach Irgendwo

2022

Es fährt kein Zug nach Irgendwo

Es fährt kein Zug nach Irgendwo

2022

Es fährt kein Zug nach Irgendwo

Es fährt kein Zug nach Irgendwo

2022

Mit der könnte man Tag und Nacht streiten. – Ja, ja, streiten . . . Was gibt denn das? Die Socke ist ja viel zu lang. – Socke? Ach Herrje! Ich hab gedacht, ich stricke einen Schal. Bald kommt doch der Winter. Oh je, mein Kopf.

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Magda, sollen wir nicht endlich mal eine eigene Zeitung bestellen? Immer die vom Opa – vom Vortag. Eine eigene Zeitung? Da steht auch nichts anderes drin als in dem seiner. Der steht ja extra jeden Morgen um halb fünf auf, dass er ja die Zeitung als erster hat. Weil er sie uns nicht gönnt.

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Ja, aber ich würde doch lieber eine Zeitung nehmen. Trinken Sie noch mal einen Schluck. Ich werde noch wahnsinnig. Keine Zeitung! Ich verkaufe Staubsauger und Versicherungen. Und diese verdammte Wolle . . . Ach so, Versichern Sie auch kaputte Staubsauger?

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Was faselst du da nur, Vati! Nach Italien wollten wir, drei Wochen. Ach wissen Sie, er phantasiert, bestimmt wegen seiner Kopfverletzung. Mutti, wir nehmen halt den Zug oder einen Leihwagen und fahren zurück. Keinen Meter fährst du mit deiner schweren Gehirnerschütterung. Das wäre glatter Selbstmord.

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Wir beide fahren nächste Woche, wenn wir Goldene Hochzeit haben, mit dem Motorrad und dem Beiwagen weg. Nach Norditalien. – Goldene Hochzeit? Wer? – Mensch, Oma, Ich und . . . – Du? Mit wem? – Mit dir. Mit wem denn sonst. Wir sind bald fünfzig Jahre verheiratet. – Was? Fünfzig Jahre verheiratet? Wer hält es auch so lange miteinander aus.

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Da, schau doch mal, der Fresssack platzt ja schier. Das kostet zwanzig Euro extra. Einfach unserer Tochter alles wegessen. Mama, ich bin eh schon satt. Ich hab doch schon deinen leckeren Kuchen und die süßen Stückchen gegessen. Hast du gehört, Vati, Kuchen gab es auch noch. Den hat man uns wieder unterschlagen. Wir haben schließlich Vollpension bezahlt. Komm mit, Vati, du darfst dich nicht aufregen, dein Blutdruck!

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Lass uns noch die Abendsonne genießen, Vati. Und creme dich gut ein. Die Sonne ist gefährlich, wenn man sie nicht gewohnt ist. Eigentlich mag ich das Geschmiere gar nicht. Was sein muss, muss sein. Lieber etwas mehr als einen Sonnenbrand. Was hast du eigentlich in deiner Tasche?

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Emilio seien bankrotto, Lastwagen seien kaputto totale. Lastewagen ist nix versichert. Emilio haben doch vier Kinder zu verhalten, wo haben große Hunger. Und jetzt können nix mehr Salate und Gemüse an Pizzeria ausfahren und keine Geld mehr verdienen und Kinder müssen verhungern.

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Du brauchst noch nicht jammern. Ich habe noch gar nicht angefangen. – Aber bitte ganz vorsichtig. – Kamillentee wird dir gut tun. – Aaahhh, das brennt wie Feuer, Mutti, hör auf, das ist die Hölle.- Stell dich nicht so an wegen dem bisschen Kamillentee. Wehleidiges Mannsbild.

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Paul, Paul, um Himmels Willen, schnell . . . Paul, da bist du ja, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. – Aber ich. Der Teil vom Hof, der uns gehört, soll zwangsversteigert werden und demnächst kommen zu uns etwa fünfzig Italiener zum Verstecken.

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Ja, das einzig Echte ist die Lebensversicherung, aber die gehört mir allein. Und was ist mit dem Schmerzensgeld? Das werden unsere Fachleute schon auf ihre Richtigkeit überprüfen. Sie beide sehen mir jedenfalls sehr fit aus. – Vati, deine Gehirnerschütterung! Stell dich blöd, du Idiot.

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Das Ensemble im Jahr 2013: Hintere Reihe von links Hagen Leuschner, Markus Arretz, Ingrid Kügler, Thomas Wenders, Jörg Boymanns, Melanie Arnolds, Ulrich Leusch, Simon Fimmers, Martina Ramm, Wolfgang Mertens, Christoph Zeletzki, Wolfgang Arretz. Davor Gudrun Heidenfels und Heinz-Josef Köhler, rechts Ingrid Kox und vorne Michael Germes.

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