Wir schaffen das!

Wir schaffen das!

2021

Gut, gerne, Kinder, wenn ihr mich so darum bittet, erzähle ich euch die Geschichte. Also, ich beginne. Es war vor etwa 500 Jahren, als mein Urururur- und so weiter, Großvater an einem schönen Sonntagabend im Spätsommer, einen kleinen Rundflug durch seinen Wald machte. Da er an diesem Tag aber sehr viel gegessen und getrunken hatte, wurde er von der Fliegerei bald sehr müde und beschloss deshalb, ein kleines Nickerchen auf dem Stamm einer großen Birke zu machen.

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Na, na, wer ein richtiger Stern werden will, der muss auch das Mondlied singen können – Also drei, vier: Der Mond ist aufgegangen, die goldenen Sternlein prangen am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar.- Sehr schön, Sternkinder, das habt ihr gut gemacht, ich bin stolz auf euch, ja wirklich. Bravo!

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Oh, da kommt unser Mondschlitten. – Oh, was für ein schöner Schlitten. – Sowas habe ich ja noch nie gesehen, zauberhaft. – Oh je, da soll ich einsteigen? Ist das denn auch sicher genug, Herr Sandmann? – Aber, Herr Sumsemann, ich bitte sie!

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Es schlägt bereits Mitternacht, Frau Nachtfee. – Bald werden die Gäste zu deinem Fest erscheinen. Mitternacht! Die Welt schlief ein, Frieden, Frieden soll über ihr sein! Wer ist mein erster Gast in dieser Nacht, Morgenstern? – Der Donnermann, Frau Nachtfee!

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Das hier ist Herr Sumsemann, der fünfbeinige Maikäfer, ihr kennt ja alle die traurige Geschichte. Er ist heute Nacht hierhergeflogen, um sein sechstes Beinchen zurückzubekommen. – Oh ja, ich erinnere mich natürlich, da habe ich ja wirklich etwas gutzumachen. Komm näher, Sumsemann.

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Ist die Kanone richtig ausgerichtet, Sandmann? – Jawohl, Frau Nachtfee, ich habe den Mondberg genau im Visier. – Viel Glück, Herr Sumsemann! – Guten Flug! – Wünsche eine weiche Landung zu haben. – Achtung, Augen zu, jetzt knallt es! – So, der alte Angsthase wäre oben.

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Potz – Blitz – Krach – Donnerwetter, liebes Blitzweib, sei herzlich willkommen! Hohohoho!- Sirr i– sirr – hihihihi! – Das ist ja nicht auszuhalten. Jedesmal dieser Lärm! Unerhört! – Sirr – sirr, hihihihi, liebe Nachtfee, ich bin die Blitzhexe, hahahaha! Ich zerschlug noch schnell eine Kirchturmspitze, und zischte dann hin, zu deinem Sternensitze! Hihihihi, sirr – sirr!

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Auf dem Mond: Bizarre, unheimliche und dunkle Atmosphäre einer unfreundlichen Kraterlandschaft. Ein gespenstischer und kalter Ort. Im Hintergrund stehen einige verschneit anmutende skurrile Bäume, an einem hängt das Beinchen.

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Wir haben doch noch die Äpfel, Peterchen, gib ihm welche davon. – Richtig, Anneliese, die werden ihm sicher gefallen. Ich glaube, mit dem ist nicht zu spaßen. – Was tuschelt ihr Würmer denn da? Sprecht doch laut, dass ich es auch hören kann. Verstanden!

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Ich helfe euch gerne, Kinder, auch wenn strahlen, wärmen und blenden die einzigen Kräfte sind, die ich besitze. Ich hoffe, es nützt was. – Das ist ganz toll, Sonne, danke! – Was soll das, was ist das schon wieder. He, du da, lass das sein, mach gefälligst das Licht aus. Es blendet mich, hörst du? Aufhören! Sofort aufhören!

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Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs Beinchen! Anneliese, Peterchen, ich habe ja sechs Beinchen, wie jeder normale Maikäfer auch. Ihr habt es also wirklich geschafft. Oh, ich danke euch tausend und abertausendmal.

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Ensemble des Jubiläumsmärchens 2011
Ensemble des Jubiläumsmärchens 2011
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